Papageien Geschiche - Ein arbeitsreicher Tag. - Haltung und Zucht von Orangehaubenkakadus

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Geschichten
Ein arbeitsreicher Tag
von Sandra Falb ©
Hallöchen!
Stellvertretend für meine 7 anderen Mitbewohner erzähle ich Euch kurz wie unser täglicher Arbeitstag vonstatten geht.  Oh! ich bin Eberhart, ein 9 jähriger Graupapagei und ich war der Erste, der zu Herrchen und Frauchen gekommen ist! Aber inzwischen sind wir eine richtig kleine Schar und treiben viel Unfug! Unser Frauchen hängt ja fast jeden Tag so ein Gestrüpp zu uns in die Voliere, aber neulich hat sie sich selbst übertroffen und einen 3 m langen Fliederast zu uns rein getragen. Das war toll, dass kann ich euch sagen, überall Blätter die man natürlich sofort beseitigen muss.
Schließlich werden wir ja bezahlt für unsere Arbeit mit Leckerbissen, z.B. Palmnüsse. Da müssen natürlich alle Schnabel anlegen, damit aus diesem riesigen Ding, von Ast, vertretbar kleine Schnitzel werden! Na ja, ich hab mich gleich an die Arbeit gemacht, doch Mausi und Clyde diese beiden Turteltäubchen haben erst mal doof aus den Federn gekuckt, wo sie den nun am besten beginnen sollten.
Ha, denen hab ich aber richtig Dampf gemacht, sonst wird das nichts und nach einer kurzen Arbeitsbesprechung und Einteilung, haben dann alle begonnen systematisch diesen Ast abzubauen! Während ich die Sache direkt von der Mitte aus in Angriff nahm, arbeiteten sich Gogo, Crisu, Shila und Lea von der Seite heran,
während Mausi erstmal die Blätter der höher gelegenen Äste pflückte. Später bekam ich Unterstützung von Gogo Clyde der sich zu mir durchgekämpft hatte um mich Tatkräftig zu unterstützen. Ich will mich nicht mehr Graupapagei nennen wenn wir das nicht schaffen! Durch unser organisiertes Teamwork wurden bald erste Erfolge sichtbar und so konnten wir gegen Mittag erstmal ein kleines Pauschen einlegen um ein wenig zu dösen, um später dann unser Werk zu vollenden.
Ich muss wirklich gestehen, dass war einer meiner größten Herausforderungen, diesen Ast in die Knie zu zwingen. Gegen 16 Uhr beugte er sich unseren Schnäbeln und der Boden war bereits mit einem Schnipsel Berg übersät. Als Frauchen dann Abends zu uns kam und jeder seine Bezahlung in Form von einer roten Kolbenhirse abholte, schloss ich daraus das sie mit unserer Arbeit sehr zufrieden war. So ein arbeitsreicher Tag kann ganz schön müde machen und so kehrten wir stolz auf uns, um 20 Uhr in unser Vogelzimmer zurück um schnell einzuschlafen. Schließlich müssen wir morgen wieder fit sein, um und der nächsten Aufgabe zu stellen.

 
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